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„sichtbar unsichtbar“ — Erinnerungskultur in München Teil II

23 Oktober|14:00 - 16:00

Orte der Erinnerung an Opfer von Gewaltverbrechen des Nationalsozialismus verschränken die Zeitebenen. Aus dem heutigen Stadtraum blicken wir auf Ereignisse der Vergangenheit. An welche Personen wird wo erinnert? Mittels welcher Medien wird den Opfern der Pogromnacht am 9.11.1938 gedacht? Werden die Täterinnen und Täter genannt? Werden Brücken gebaut zu anderen traumatischen Gewalterinnerungen?

Gleichzeitig blicken wir in die Zukunft. Was lernen wir an diesen Orten für heute und morgen? Wie gehen wir persönlich und als Stadtgesellschaft mit den Plätzen der Erinnerung um? Inwieweit befördern die Erinnerungsorte ein kritisches Geschichtsbewusstsein? Sind historische Wunden in München eher sichtbar oder eher unsichtbar? Diesen Fragen gehen wir nach bei einem Spaziergang vom Platz der Opfer des Nationalsozialismus und dem Mahnmahl für die ermordeten Sinti und Roma über Erinnerungszeichen an den historischen Rathäusern bis zum Oberanger, wo Kurt Eisner multimedial zum menschlichen Handeln inspiriert.

Die Führung endet voraussichtlich am Oberanger.

Details

Datum:
23 Oktober
Zeit:
14:00 - 16:00
Veranstaltungskategorien:
,

Veranstalter

Münchner Schatzsuche – Anette Spieldiener
Telefon:
+49 89 / 37 91 71 39
E-Mail:
auf@muenchner-schatzsuche.de
Webseite:
www.muenchner-schatzsuche.de

Weitere Angaben

Anmeldung
erbeten über MVHS
Anmeldung über VHS
MVHS T 089 / 48006 6643
Online
https://www.mvhs.de
Ermäßigter Preis
gebührenfrei

Veranstaltungsort

Platz der Opfer des Nationalsozialismus
Brienner Str. 14
München, Bayern 80333
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