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Wilhelm Hausenstein: frankophiler Vordenker, Vermittler und Faschismuskritiker

17. Februar 2022|17:30 - 19:00

€6
Dichter & Denker

„Wenn ich einmal tot bin, dann werden die Stimmen ja wohl kommen und sagen, es sei doch was mit mir los gewesen“. Diesen Wunsch nach posthumer Anerkennung schrieb der Kunsthistoriker, Journalist und Diplomat 1936 seiner Frau Margot Hausenstein.

Dieser Online-Vortrag zeigt, wie und wo sich Wilhelm Hausenstein positionierte, nach dem in München ein Gymnasium und ein Weg in den Maximiliansanlagen benannt sind, der im Hofgarten den Loreley-Brunnen als Ort der Berührung der Zeiten beschrieb, dem wir die Aufschrift auf dem nach dem Zweiten Weltkrieg wieder errichteten Siegestor verdanken und der auf dem Bogenhausener Friedhof seine letzte Ruhestätte fast in direkter Nachbarschaft von Annette Kolb gefunden hat, mit der ihn eine langjährige Freundschaft verband.

Hausensteins Geschichte spiegelt ein bewegtes und widerständiges Leben eines aufgeschlossenen Vermittlers zwischen Kultur und Politik, Kunstgeschichte und Gesellschaftsgeschichte, Baden und Bayern sowie Deutschland und Frankreich. Mit Hausenstein stehen wir an der Wiege der deutsch-französischen Freundschaft und damit eines neuen Europas nach dem Zweiten Weltkrieg.

Und: Er inspiriert, über scheinbar unverrückbare Grenzen hinweg zu denken und zu handeln.

Details

Datum:
17. Februar 2022
Zeit:
17:30 - 19:00
Eintritt:
€6
Veranstaltungskategorien:
,

Veranstalter

Münchner Schatzsuche – Anette Spieldiener
Telefon:
+49 89 / 37 91 71 39
E-Mail:
auf@muenchner-schatzsuche.de
Webseite:
www.muenchner-schatzsuche.de

Weitere Angaben

Anmeldung
erbeten!
Anmeldung über VHS
MVHS T 089 / 48006 6643
Online
http://www.mvhs.de

Veranstaltungsort

München, Deutschland +Google Karte anzeigen